Beschreibung
Was bedeutet „erscheinen“ in einer Welt, in der Wörter, Arten und Wissen gleichzeitig verschwinden und neu entdeckt werden? Wie erscheinen wir, wie werden wir sichtbar, wo liegen die Grenzen des Wahrnehmbaren? Wer kann sich zeigen, wessen Repräsentation wird geduldet, gar gefeiert, wessen verboten oder geächtet? Wie können wir in Erscheinung treten, uns darstellen und auftreten? Wie kann das geschriebene Wort vom Erscheinen berichten, Zeug*in einer Entstehung sein? Ist es überhaupt möglich, Worte für das Entstehen zu finden?
Wir wollen mit Ausgabe #1 nicht nur selber neu erscheinen, sondern dazu einladen, sprachlich mit uns die Grenzen des (Er)Scheinbaren auszuloten, die Melodien der Poesie sichtbar werden zu lassen, neue Ausdrucksweisen für (Un)Sichtbares zu finden, die Entstehung von Texten greifbar zu machen und das Aufkeimen und Blühen von Träumen und Visionen zu zelebrieren.
Autor*innen der Ausgabe #1
Amelie Befeldt, Lucia Biller, Raoul Eisele, Miriam Flach, Quinn Fuchs, Lisa Jureczko, Leo Milo Matteo, I. J. Melodia, Erez Mirantz, Carla Moschner, Julia Pfeifer, Dorothea Renckhoff, Silke Scheffel, Sigune Schnabel, Mati Shemoelof, Sherin Striewe, Cäcilia Then




